Herzlich willkommen bei uns Abbeanern!
 - Die Schulleiterin Dr. E. Menzel - 

Vertretungsplan

Informationen

Der Elternbrief der Schulleiterin vom Februar 2017 ist hier zu finden.

Herzlichen Glückwunsch unseren Abiturienten zur Zulassung zum Abitur.

Viel Erfolg bei den Prüfungen!

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Kalender

Berufs -und Studienorientierung Klasse 6

"Eltern stellen ihre Unternehmen und Berufe vor" - insgesamt neun Unternehmen öffneten für unsere Schüler der Klasse 6 am 22.03.2016 ihre Türen. Nachfolgend können die einzelnen Beiträge gelesen und betrachtet werden.

Ganz herzlichen Dank an unsere Eltern, die einen aufregenden, informativen Tag für unsere 6-Klässler organisiert haben.
Natürlich danken wir auch unseren Kolleginnen und Kollegen, die unsere Abbeaner begleitet haben, Fotos geschossen und sehr interessante Texte geschrieben haben.

 Zahnarzt Dr. Glänzer - Frau Stübig

Zahnarzt Dr. Glänzer - Frau Stübig

 ZF Gotha - Herr Rauschenberg
ZF Gotha - Herr Rauschenberg

AWO Eisenach - Frau Sorg
AWO Eisenach - Frau Sorg

Bosch - Frau Scheler und Herr Keilhold
Bosch - Frau Scheler und Herr Keilhold


Stadtverwaltung ESA - Herr Roth


SKT Eisenach - Frau Brehm


CRS Wutha - Herr Heinze


Commerzbank - Frau Passek


BMW - Herr Weber


BMW - Herr Weber


Ernst Abbe bekommt von 6-Klässlern ein Implantat

Herr Dr. Glänzer machte seinem Namen alle Ehre und empfing uns mit einer PPP bestens gelaunt und vorbereitet. Seine tägliche Arbeit als Implantologe stellte er uns sehr anschaulich dar und machte uns neugierig auf das, was noch kommen sollte. Schließlich befanden wir uns in einem über hundert Jahre altem Ärztehaus und neben seiner über 80 Jahre alten Mutter arbeiten hier noch eine weitere Ärztin und jede Menge Fachangestellte. Zwei von ihnen begleiteten uns den ganzen Vormittag und kümmerten sich rührend um uns-vor allem, nachdem wir in zwei Gruppen jene beiden Arbeitsgänge selbst vornehmen durften, die uns Herr Dr. Glänzer bereits nahe gebracht hatte:
Die präzise Bohrung in Ober-oder Unterkiefer für das bereits vorhandene Implantat und
die Herstellung einer Keramikkrone in einem computergesteuerten Schleifgerät.

Wir sollten unserm imaginären Patienten Ernst Abbe nämlich ein Implantat ,,verpassen“, denn mit Zahnlücke schaut er wirklich wenig attraktiv aus! Dem Manne kann geholfen werden, sagten wir uns und legten los.
Erstaunlich, was technische Geräte alles leisten! Sie sind ebenso schnell wie präzise und darüber hinaus lassen sie sich relativ leicht über Computer bedienen. Trotzdem schwitzten wir ganz ordentlich währen der Arbeit. Es braucht schon Fingerfertigkeit, viel Geduld und Augenmaß um ein ordentliches Ergebnis hinzubekommen. Zum Glück halfen uns die beiden Fachangestellten und beantworteten alle unsere Fragen.

So war es möglich, unserm lieben Ernst Abbe einen Ersatz herzustellen, der von dem verlorengegangenen Zahn nun wirklich nicht zu unterscheiden ist! Wir denken, er war sehr zufrieden … .

Ein hochinteressanter Vormittag, sehr eindrucksvoll und informativ, eben einfach GLÄNZEND, Herr Dr. Glänzer!

Vielen Dank, auch für alles, was wir dann am Ende mitnehmen durften, sagen Benedikt, Ansgar, Thomas, Kevin, Vanessa, Annika und Frau Stübig

6-Klässler bauen Flugzeuge bei BMW in Eisenach

Zuerst trafen wir uns mit unserer Gruppe am Busbahnhof.
Danach sind wir mit dem Bus nach Krauthausen gefahren, wo das BMW -Werk steht. In Krauthausen angekommen, liefen wir noch ein Stück bis zum Besuchertor. Als wir dann im Werk ankamen, wurden wir von Frau Tenzer empfangen und begrüßt. Sie gab uns zuerst Informationen zur Geschichte von BMW und wir konnten Vieles über das BMW-Werk in Eisenach erfahren. Sie schenkte uns ein Modellflugzeug aus Aluminium zum Basteln.
Nach einer kurzen Pause haben wir dann mit Herrn Nowatzky einen Betriebsrundgang gemacht. Dort erfuhren wir, dass das BMW-Werk in Eisenach für viele BMW-Modelle, aber auch für den Mini und für Rolls Roys Presswerkzeuge herstellt, mit denen dann Kotflügel und Türen für diese Autos gepresst werden können. Er zeigte er uns auch, wie Teile gelasert werden.
Wir erfuhren auch, wie viel die Arbeiter im Werk verdienen.

Als wir dann zur Bushaltestelle liefen, verpassten wir nur knapp unseren Bus und mussten fast eine Stunde warten. Diese Zeit nutzten wir, in dem wir in einer Imbissgaststätte aßen.
Dies war ein toller Tag, denn wir haben viel über BMW erfahren.

Luca Büchner  6b
Niklas Sterzing 6b

Ein toller Tag bei Bosch

Am 22. März 2016 begleiteten wir, Herr Keilhold und Frau Scheler, 14 Schüler zur Robert Bosch Fahrzeugelektrik. Die Sechstklässler waren voller Spannung und stellten während der Busfahrt zahlreiche Fragen über den bevorstehenden Tag. Alle Schüler freuten sich sehr auf die Besichtigung des Betriebes. Zu Beginn wurden wir von zwei Auszubildenden in Empfang genommen und durften nach einer kurzen Begrüßung durch die Mitarbeiter Frau Schmidt und Herrn Köcher ein leckeres Frühstück genießen. Dies war für einige Schüler das erste Highlight des Tages. Leckeres Obst, belegte Brötchen und kühle Getränke wurden serviert.
Anschließend stellte uns Herr Köcher kurz den Betrieb vor und die Schüler hatten die Möglichkeit, ihre Fragen loszuwerden. Hier zeigte sich die wunderbare Vorbereitung der Schüler auf diesen Tag.
Nun ging es zur Betriebsbesichtigung der verschiedenen Arbeitsbereiche. Wir erfuhren zahlreiche Informationen über Bosch und die Schüler zeigten sich stets wissbegierig und interessiert. Besonders beeindruckend war für die Sechstklässler die Arbeitsweise des Lagers. Hier transportierte ein Roboter die einzelnen Pakete in Sekundenschnelle zu dem richtigen Stellplatz.
Als wir wieder im Konferenzraum ankamen, erhielten die Schüler tolle Geschenke. Sogar ein Getränkebecher mit eingravierten Namen gehörte dazu und sorgte für leuchtende Augen.
Am Ende durften wir die Ausbildungswerkstatt besuchen und der Verantwortliche Herr Hartung erklärte den Schülern Wissenswertes über die Ausbildung bei Bosch. In der Werkstatt hatten wir die Möglichkeit, selbst einmal Hand anzulegen und feilten und sägten verschiedene Metallstücke in Form. Hier zeigte sich bereits das eine oder andere Talent bei den Schülern.

Vielen Dank für diesen tollen Tag!!!

Frau Scheler

Commerzbank öffnet für die Abbeaner ihre Tresortüren

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie viel Geld in einen Bankautomaten passt? Oder wie die Scheinchen dort überhaupt reinkommen? Ich schon. Deshalb freute ich mich sehr, als begleitende Lehrerin mit sieben Schülerinnen und Schülern der 6. Klasse im Rahmen des jährlichen Berufsorientierungstages des Ernst-Abbe-Gymnasiums die Möglichkeit zu erhalten, in den Arbeitsalltag der Mitarbeiter einer Commerzbank-Filiale hineinzuschnuppern.
Am 22. März wurden wir um 9 Uhr freundlich von Frau Röhle, der Mutti von Valentin aus der 6a, im historischen und denkmalgeschützten Gebäude der ehemaligen Mitteldeutschen Privatbank am Johannisplatz in Eisenach empfangen. In einem der Konferenzräume begrüßte uns der Filialleiter Herr Koch und gab uns bei einem kleinen Imbiss allgemeine Informationen zum Konzern und der Filiale in Eisenach. So erfuhren wir beispielsweise, dass die Commerzbank bereits im Jahr 1819 als alte Handelsbank gegründet wurde, heute in 50 Ländern weltweit vertreten ist und in Deutschland mit etwa 1050 Filialen zu den bedeutendsten Geldinstituten zählt. Die Schülerinnen und Schüler hatten zudem die Möglichkeit, bereits all ihre Fragen zu stellen und damit den Ablauf des Rundgangs durch die Bank vorzugeben.
Die Führung durch die Filiale wurde von Frau Röhle, die für die Privatkundenberatung im Wertpapiergeschäft verantwortlich ist, und von Frau Köhler, einer Auszubildenden zur Bankkauffrau im ersten Lehrjahr, gestaltet. Zuerst erhielten wir einen kurzen Einblick in die Büroräume, in denen die Privat- und Firmenkunden beraten werden, und wurden durch den Empfangsraum für die Kunden, sowie die Beratungsräume und die Kasse geführt. Im Anschluss daran schlüpften die Schülerinnen und Schüler in einem online-Test in die Rolle eines Bankkaufmanns bzw. einer Bankkauffrau sowie eines Bankmitarbeiters mit dem Abschluss des Bachelor of Arts, und berieten eine Kundin in einem virtuellen Gespräch zur Eröffnung eines Kontos und zur Geldanlage. Auf diese Weise konnten die Kinder einen kleinen Eindruck von den Berufsbildern gewinnen und herausfinden, ob ihnen solche Tätigkeiten in Zukunft gefallen würden. Danach wurde uns der Tresor mit den Kundenschließfächern gezeigt, in denen üblicherweise Schmuck, Policen und andere wichtige Dokumente gelagert werden. Außerdem stellte uns die Auszubildende ihr Tätigkeitsfeld vor und informierte uns unter anderem über die schulischen Voraussetzungen dafür, die verschiedenen Phasen ihrer Ausbildung und die Vergütung. Schließlich erhielten wir noch ergänzendes Informationsmaterial und kleine Werbegeschenke und die Schülerinnen und Schüler konnten die verbleibende Zeit dazu nutzen, an ihrer Präsentation zu arbeiten und dabei weitere Fragen an die Referenten stellen.
Alles in allem war der Tag in der Commerzbank wirklich interessant und lehrreich. Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch ich selbst waren sehr begeistert vom freundlichen Empfang, der hervorragenden Betreuung und der informativen Führung durch die Filiale. Ein großes Dankeschön gilt allen Mitarbeitern der Commerzbank in Eisenach, besonders jedoch Herrn Koch, Frau Röhle und Frau Köhler.
Nun sind Sie sicher gespannt auf die Auflösung der eingangs gestellten Fragen. Eine genaue Antwort konnten wir den Referenten leider aus Sicherheitsgründen nicht entlocken. Es sei nur so viel gesagt: die Bankautomaten enthalten Geldbeträge im sechsstelligen Bereich und werden regelmäßig von einer Sicherheitsfirma unter sehr strengen Bedingungen aufgefüllt.

Frau Passeck


Exkursion zu CRS (Control & Rework Service)

Am 22.03.2016 fuhren wir früh morgens eine Station mit dem Zug nach Wutha-Farnroda. Wir, das heißt 9 Schüler aus den Klassen 6a, b und c und ich. Die Schüler hatten sich vorab informiert, um was für eine Firma es sich  handelt, jedoch wussten wir alle nicht wirklich, was auf uns zukommen würde. Nach einem kurzen Spaziergang zu dem genannten Unternehmen konnten wir eine große Backsteinhalle bestaunen. Wir wurden sofort herzlich von Frau Sterzing in Empfang genommen und konnten uns in ihrem Büro ausbreiten.
Nachdem Stift und Papier gezückt waren, begann Frau Sterzing mit der Vorstellung des Unternehmens mit den Worten: „Wir sind die, die es eigentlich nicht geben darf.“
Ihre Firma arbeitet mit großen Automobilunternehmen, deren Zulieferern sowie einigen anderen kleineren Firmen. Sobald diese fehlerhafte oder ungenügende Klein- oder Großteile von einem Zulieferer erhalten, tritt CRS in Erscheinung. Sie kontrollieren zunächst die Teile und arbeiten sie falls nötig nach. In Absprache mit dem Zulieferer versuchen sie dann die Ursache für den Mangel zu beseitigen.
Für die erfolgreiche Arbeit ihres schon seit fast 40 Jahren existierenden Unternehmens, welches europaweit aufgestellt ist, ist eine Vielzahl von Berufsbildern notwendig. Es gibt zwar den Beruf Qualitätsmanager, jedoch arbeitet sie lieber mit vielen verschiedenen Fachkräften aus den entsprechenden Bereichen zusammen. So sind Kfz-Mechatroniker, Elektriker, Polsterer aber auch Ingenieure in ihrem Team vorhanden.
Nach dieser theoretischen Vorstellung zeigte sie uns das Unternehmen. Dabei legte sie Wert darauf, dass jeder Raum in I.O. (in Ordnung) und N.I.O. (Nicht in Ordnung) unterteilt ist. Kleinteile, die von den Mitarbeitern auf Schäden untersucht werden, lagern zunächst alle bei N.I.O., während ein Teil der geprüften Sachen als I.O. klassifiziert werden kann. Dabei kann allein eine Schraube auf bis zu 40 Fehlermerkmale untersucht werden. Es braucht also vor allem ein gutes Auge. Um dies zu gewährleisten, sind 10 min Pause nach 1,5h Arbeit vorgeschrieben.  
Im Anschluss daran konnten die Schüler einmal auf Fehlersuche gehen und herausfinden, weshalb einige Teile als N.I.O. bezeichnet wurden.
Zum Abschluss erhielt jeder ein kleines Spiel zum Kniffeln und einen Stressball, welcher sicher auch in der Firma ab und an Anwendung findet.
Insgesamt also ein sehr interessanter Tag, welcher mit der Bahnfahrt nach Hause seinen Ausklang fand.

Herr Heinze


Lernen am anderen Ort-Berufsorientierungstag bei SKT

Im Rahmen des Berufsorientierungstages der 6. Klassen erhielten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen Einblicke in verschiedene Unternehmen. Die Gruppe 6 besuchte an diesem Tag das Unternehmen SKT- Seifert Kunststofftechnik im Eichrodter Weg in Eisenach. Der Tag begann um 8.00 Uhr auf dem Schulhof von Haus II des Ernst-Abbe-Gymnasiums. Bevor wir in Richtung SKT starteten, gingen wir zunächst noch einmal in den Klassenraum um die Anwesenheit zu überprüfen und uns auf den Tag einzustimmen. Die Kinder sortierten noch einmal ihre vorbereiteten Fragen. Um ca. 8.30 Uhr begaben wir uns auf den Weg zu SKT. Nach ca. 30 Minuten Fußweg erreichten wir das Werk und wurden von Herrn Schöch freundlich empfangen. Zunächst konnten wir in einem kleinen Aufenthaltsraum unsere Jacken und Rücksäcke ablegen. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung über den Betrieb macht Herr Schöch mit uns eine Rundführung. Die Schülerinnen und Schüler waren sehr aufmerksam und mit Eifer dabei. Die Kinder lernten Maschinen kennen, die spezifische Kunststoffteile für die Hauptkunden Deutsche Bahn und VW herstellen und konnten diese bei der Produktion beobachten. Herr Schöch erklärte der Schülergruppe, wie aus feinstem Kunststoffgranulat große stabile Kunststoffteile hergestellt werden. Einblicke erhielten wir auch in die Qualitätssicherung der Produkte, wobei die Kinder direkt eingebunden wurden, denn sie durften verschiedene Prüfmethoden selbst testen. Im Büro bzw. in der Verwaltung wurde viel über wichtige Richtlinien und Zollbestimmungen beim Export erklärt. Die Rundführung dauerte ca. 1,5 Stunden. Anschließend stellten die Schülerinnen und Schüler Herrn Schöch ihre mitgebrachten Fragen. Darüber hinaus stellten die Schülerinnen und Schüler aber auch sehr interessante Fragen, die sie im Vorfeld nicht vorbereitet hatten, was aber Interesse und Neugier am Unternehmen erkennen ließ. Dabei stellte sich beispielsweise heraus, dass es von Vorteil ist, Fremdsprachen wie Französisch, Russisch oder Spanisch zu beherrschen. Als besonders wichtig wurde von Herrn Schöch außerdem das eigene Engagement, Selbstdisziplin und aktives Einbringen in den Betrieb betont. Nachdem alle Fragen beantwortet waren, durften die Kinder noch Anschauungsmaterial für den Präsentationstag mitnehmen. Gegen ca. 12 Uhr wurde der Rückweg zur Schule angetreten. Der Tag hat nach verschiedenen Rückmeldungen seitens der Kinder und Herr Schöch allen Beteiligten sehr viel Freude bereitet.

Frau Brehm


Stadtverwaltung Eisenach öffnet ihre Tore für die Abbeaner

Der Tag begann am frühen Morgen in der stickigen Luft des Schulgebäudes. Wir labten uns am mitgebrachten Frühstück, um Kraft für den kommenden und hoffentlich spannenden Besuch im Stadtschloss zu Eisenach zu tanken. Währenddessen unterhielten wir uns, was wir denn vom Besuch der Vertreterin des Amtes für Hoch- und Tiefbau zu erwarten hätten und es war schnell klar...“Keine Ahnung“ war noch eine der bildhaftesten Vorstellungen.
 So machten wir uns nach unserer Stärkung auf, um in die Mysterien des Hoch- und Tiefbauamtes der Stadt Eisenach einzutauchen.  Am Stadtschloss angekommen, erwartetet uns Frau  Hoppe voller Vorfreude und Motivation, anhand der Restaurierung des Westflügels des Stadtschlosses, mir und den Schülern/innen Einblicke in ihre Arbeit geben zu können. Als Erstes jedoch führte sie uns durch den menschenleeren Zugang des Museumsareals in ein großes Hinterzimmer, welches vollgestellt mit uralten Büchern war. Es befanden sich, neben mehreren Metern hohe Bücherregalen, dort auch einige historische Karten. Frau Hoppe  erklärte, dass für ihre Arbeit diese ganzen Werke notwendig sind, um beispielsweise das historische und altehrwürdige Antlitz des Bauwerkes zu kennen, damit nach der Restaurierung nicht plötzlich nach der Beendigung der Bauarbeiten ein ganz anderes Bauwerk an dessen Stelle steht. Während die Schüler/innen eifrig versuchten, ein in Sütterlin und Fraktur geschriebenes Dokument des Herzoges von Sachsen-Weimar-Eisenach aus dem 18. Jahrhundert zu entziffern (welches erstaunlicherweise auch teilweise glückte), wurden die ersten Fragen gestellt: Fragen zur Ausbildung, zum Studium, zum Verdienst (welche leider nicht beantwortet wurde, was aber die Schüler augenscheinlich brennend interessierte) und zu den Tätigkeitsfeldern. Es wurde der Unterschied zwischen Hoch- und Tiefbau erklärt, die unglaubliche Arbeit der Vorausplanung, der Berechnung von Geldmitteln, die Ausschreibungen für die Firmen... und, und, und. Es wurde den Schülern/innen sehr schnell klar, dass eine gute Strukturierung für den Beruf eines Koordinators des Amtes für Hoch- und Tiefbau und einiges an Wissen und Können nötig ist, für welches die Schule die Grundlagen legt.
Nach diesem theoretischen und doch ausgesprochen erhellenden Gespräch, wurden wir auf das Baustellengelände im Westflügel geführt. Hier umgarnte mich und die Schüler der süße Duft von altem Holz, Firnes und Gips. Schnell wurden wir auf die Gefahren auf einer solchen Baustelle aufmerksam gemacht, die beispielsweise in rostigen Nägeln, welche an verschiedenen Stellen mit der Spitze nach oben aus dem Fußboden stachen, bestanden. Jedoch wurden wir zielsicher durch diese Stolperfallen von unserer überaus freundlichen Führerin hindurch geleitet. Wir sahen anhand von brüchigem Deckenstuck, wie aufwendig (und auch teuer) eine derartige Restaurierung denn ist, da dieser Stuck – unter anderem – in vielen Kartons und in Kleinstteilen in Kisten verstaut war und Stück für Stück –also Puzzleteil für Puzzleteil, kopfüber wieder an die Decke angebracht werden würde. Um ein fertiges Ergebnis solch einer Erneuerung begutachten zu dürfen, wurden wir in einen schon fertigen Rokokosaal geführt, welcher durch seine überaus fein ausgearbeiteten Details, mich und die Schüler stark beeindruckte. Diese Arbeit wäre durch die Aufsicht unserer Führerin, welche Zuständig für die Baustelle war,  nicht zu Stande gekommen. Die Schülerinnen und Schüler hatten während der Begehung einige Fragen, so nach der Technik, wie auch nach den beteiligten Baufirmen und der kommenden Nutzung für diesen Teil des Stadtschlosses. Geduldig und kompetent wurden alle Fragen beantwortet und anhand von Beispielen gezeigt. Nach der Begehung bekamen wir die Möglichkeit, kostenfrei und allein den Museumsflügel zu begehen, welche freudig von den Schülern/innen und mir genutzt wurde, Historisches aufzusaugen und auch über das Aussehen einiger alten Portraits, die Adlige zeigten, zu schmunzeln.  Schlussendlich wurde sich überschwänglich bei Frau Hoppe bedankt, welche uns seltene Einblicke hinter die Kulissen musealer Arbeit und Restaurierung ermöglicht hatte und erschöpft und aufgefüllt mit neuem Wissen, traten wir den Rückweg zur Schule an, mit dem Gefühl: „Dies war ein schöner, informativer und gelungener Tag“.

Herr Roth

Roboterarme, Laser und führerlose Gabelstapler

Es ist sieben Uhr. Zeit, zur Arbeit aufzubrechen. Autotür auf und im Sitz bequem machen. Das Auto startet den Motor, setzt den Blinker und fährt los. Über das Smartphone kennt das Auto den Terminkalender des Tages und weiß natürlich genau, wie und wo die Arbeitsstelle ist. Selbstständig fährt das Auto den Wagenbesitzer an sein Ziel, während dieser die Zeit nutzt, um gemütlich Zeitung zu lesen und Kaffee zu trinken. Science-Fiction? Das selbstständige Gefährt ist näher, als wir denken.
             
Mit staunenden Augen konnten wir während unseres Besuchs bei „ZF Friedrichshafen AG“ Videos zu solchen Szenarien betrachten und mit gespitzten Ohren lauschten wir den Worten der Mitarbeiter, was schon alles möglich sei. Ich meine, es ist schon irgendwie verlockend, dass man die manchmal nervige Fahrzeit im Berufsverkehr sinnstiftend nutzen könnte, aber das Lenkrad ausbauen und das Auto selbst fahren lassen? „Zukunftsmusik!“, könnte der eine oder andere sagen. Aber als die Schüler und ich durch die Werkshallen des Unternehmens, einer Spitzenreiter auf dem Gebiet der Antriebs- und Fahrwerktechnik weltweit, gingen, war es ein wenig, als ob das alles schon Alltag wäre. Ich schaute schon zunächst überrascht, als ein führerloser Gabelstapler an mir vorbeirauschte. „Die Magnetpunkte am Boden sagen dem Computer, wo er gerade ist:“, erklärten uns die Mitarbeiter. „Das bekommt er über Kameras und Sensoren mit und hält dann an.“, erwiderten sie auf die Frage eines Schülers, was passiere, wenn jemand ausversehen auf die Fahrbahn ginge. „Aber bitte nicht ausprobieren!“, konnte ich nur hinzufügen und irgendwie immer noch baff von der Technik, die uns umgab, dastehen. Roboterarme, die Werksteile umlegen und schweißen; Laser, die Löcher bohren; Bildschirme und Computer die blinken. Ich bekam immer mehr Respekt vor den Mitarbeitern, die mit dieser Technik tagtäglich umgehen und arbeiten. Irgendwie musste ich da innerlich über das Schimpfen über die heimischen Druckerprobleme lachen. Die Schüler und ich fanden es hoch spannend, den Werkstoffprüfern, Fertigungstechnikern, Lagerlogistikern, Maschinenbauern und vielen anderen Mitarbeitern über die Schulter zu schauen. Ist ja irgendwie auch cool, wenn man u.a. zwei Meter hohe Roboterarme bei geisterhaften Bewegungen beobachten kann. Leute schaltet den Sonntagsfilm aus! Schaut euch das an, da braucht man keine aufwendigen, digitale Effekte- das ist das wahre Leben.  
„Wir versuchen uns stetig weiter zu entwickeln und zu modifizieren.“, wurde uns weiterhin erläutert. Wenn man bedenkt, dass nur ein winziger Bruchteil der Produkte mit Fehlern behaftet ist, die dann wiederum auch nur im Millimeterbereich liegen, dann ist das schon irgendwie Qualitätsarbeit, die ihren Namen als solche auch verdient. Da gilt nicht der schulische Ansatz, 50%= ausreichend. Für die Schüler und mich lehrreich. In einem Spiel konnten wir dann auch austesten, wie man Potential im eigenen Handeln und Arbeiten erkennt und verbessern kann.
Was neben den vielen spannenden Eindrücken bleibt ist die Aussage: „ZF- ist überall.“ Auf dem Heimweg begannen die Schüler und ich in jedem motorisierten Gefährt mögliche ZF-Friedrichhafen-Teile zu erkennen, die in einer Welt produziert werden, die einige Aspekte unserer Alltagszukunft schon umgesetzt hat. Ich für meinen Teil freue mich darauf, über die eine oder andere Baustelle im Stadtgebiet nur noch lachen zu können, da Kaffee und Zeitung das einzige sind, das mich auf meinem Arbeitsweg beschäftigt.

Herr Rauschenberg

Besuch in der Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle (EEFL) der AWO AJS GmbH in Weimar

Der Besuch in der Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle (EEFL) der AWO AJS GmbH in Weimar war für die Schüler sehr interessant. Die Beraterinnen der EEFL haben uns sehr freundlich und herzlich in ihren Räumlichkeiten empfangen. Welch große Organisation hinter der Abkürzung AWO steckt, hat die Schülerinnen der sechsten Klasse erstaunt. Die vielfältigen Probleme mit denen die Menschen in die Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle kommen können und auf welche unterschiedliche Arten ihnen dort zur Seite gestanden wird, wurde den Schülerinnen und Schülern an anonymen aber konkreten Fallbeispielen verdeutlicht. Der lange Ausbildungsweg zum Berater über ein Studium der Psychologie und die anschließenden Möglichkeiten der Professionalisierung und Spezialisierung wurde genauso thematisiert wie auch die allgemeinen Voraussetzungen und Förderungsmöglichkeiten eines Studiums.

Vielen Dank für diesen interessanten Tag!!!

Frau Sorg