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Besuch im Eisenacher Hospiz

Am 13.03. besuchte die Religions-Gruppe der 9a/b zusammen mit Fr. Piper das St. Elisabeth Hospiz.
Aber was ist überhaupt ein Hospiz?


Im Grunde genommen ist es etwas wie betreutes Wohnen für Leute, die nicht mehr lange zu leben haben, z.B. weil sie eine unheilbare Krankheit haben.
Im Hospiz wird sich intensiv um sie gekümmert, und auch medizinisch ist vorgesorgt, damit man nicht ins Krankenhaus muss.
Im Hospiz angekommen wurden wir freundlich empfangen und bewirtet. Dann wurde uns etwas über den Alltag und über die Bewohner erzählt. Auch unsere Fragen konnten wir stellen. Das Alter der Bewohner variiert ziemlich, es gibt sowohl junge (46) als auch alte (94). Im Allgemeinen darf man ab 21 ins Hospiz, vorher geht man noch ins Kinderhospiz.
Nach der kleinen Fragerunde durften wir uns ein leerstehendes Zimmer ansehen und wurden durchs Haus geführt.
Im Haus herrschte eine ganz andere Stimmung, als wir es erwartet hätten. Es war fast wie in einer Pension und nicht wie in einem Krankenhaus, wie viele das vielleicht vermuten. Mit dem Thema Tod wird hier sehr offen umgegangen und man versucht den Gästen ein schönes Lebensende zu ermöglichen. So werden oft Ausflüge angeboten und man versucht, die Wünsche der Bewohner zu erfüllen. So können sie sich spezielle Ausflüge oder ihr Lieblingsessen wünschen. Außerdem werden verschiedene Therapien (Musiktherapie, Aromatherapie,...) angeboten. Natürlich entstehen auch im Hospiz noch Freundschaften, z.B. beim Essen im Gemeinschaftsraum. Man versucht also, den Menschen auf seinem letzten Weg zu begleiten, ihn zu unterstützen und ihm sein restliches Leben so schön wie möglich zu gestalten. Dies ist auch einer der Beweggründe, warum Therapeuten hier arbeiten.

Wir haben uns sehr gut aufgehoben gefühlt, und fanden es sehr interessant mehr über ein Hospiz zu erfahren.

 

Lea Höhn und Chiara Schöch