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Schülerwettbewerb „Brücken für Erfurt“

Wie auch schon im vergangenen Jahr nahmen Schüler der 10. Klassen  unseres Ernst-Abbe-Gymnasiums wieder an einem Wettbewerb der FH Erfurt zum Bau von Brücken teil. Ziel des Wettbewerbs ist das Heranführen an Arbeitsweisen und –techniken, wie sie auch Ingenieure verwenden. In den Wochen davor wurde hier in der Schule im Naturwissenschaften/Technik–Unterricht fleißig geplant, konstruiert und gebaut. Als Hauptmaterial standen den Teilnehmerteams nur Pappe, blaues Papier, Kleber, Cuttermesser, Gummis, Seile und Büroklammern zur Verfügung.

Allerdings sind dabei sehr originelle und kreative Brücken entstanden, wie ich in Erfurt festgestellt habe. So, nun aber zu dem eigentlichen Wettbewerbstag ;) Wir waren mit zwei Teams vertreten.

Nachdem alle an der Fachhochschule in Erfurt eingetroffen waren, wurden zuerst einmal Fotos geschossen von den Teams und ihren Brücken. Professor Schmidt leitete nun anschließend den Tag in einem Hörsaal ein. Er begrüßte die verschiedenen Teams und stellte die Jury vor. Die Teams kamen aus sechs verschiedenen Schulen Thüringens und aus Tschechien. Nun durften wir gegenseitig unsere Brücken bewerten. Es waren wirklich sehr schöne kreative Modelle dabei. Das Design bei einer Brücke ist ja schließlich auch nicht unwichtig ;)

Jetzt wurde es spannend. Denn nun stand der Belastungstest als Nächstes auf der Liste. Hier sollte sich herausstellen, wer seine Brücke nicht nur schön, sondern auch stabil und leicht gebaut hatte, die wichtigsten Eigenschaften einer Brücke. Das ging zu 70% in die Bewertung ein. Der Wert ergab sich aus dem Quotient aus Traglast durch Gewicht. Nachdem die Brücke gewogen wurde, stellte man sie auf zwei kleine Holzpfosten. Von oben drückte nun ein Stempel in die Mitte der Brücke mit zunehmender Kraft. Dies machte er solange, bis die Brücke nachgab/sich zu weit durchbog. Es ist echt erstaunlich, anzusehen, dass eine 2 kg schwere Brücke über 220 kg Gewicht aushält. Das war auch eines der besten Ergebnisse. Natürlich gab es auch Brücken, die nicht so viel aushielten, aber der Versuch zählt und man hat Erfahrung fürs nächste Mal J.

Nach diesem Belastungstest hatte nun die Jury die Arbeit. Bewertungen von den Teams, Qualität, Kreativität, Belastung und die Dokumentation (die vorher in der Schule geschrieben wurde) wurden zusammen gezählt. Das ergab dann eine Punktzahl und somit eine Rangfolge der Teams bzw. einen Gewinner. Die Teilnehmer konnten sich währenddessen an einer von der Veranstaltung bereitgestellten Verpflegung oder in der Mensa stärken.

Zum Schluss stieg nochmal die Spannung, es wurden die Gewinnerteams verkündigt. Gewonnen hat das Gymnasium Goethe-Schule Ilmenau. Insgesamt war es ein spannender Tag mit viel Erfahrungen und Eindrücken. Wer Brückeningenieur werden will, kann sich hier auf jeden Fall gute Tipps holen und auch für andere Berufszweige in der Richtung ist dieser Wettbewerb sicher eine gute Sache!

Felix Heinisch, Kl. 10b