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 - Die Schulleiterin Dr. E. Menzel - 

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Aufruf an alle zur 175 Jahrfeier vom 07.09.2018 bis 10.09.2018

Erinnerungsmedaille der Stadt Eisenach

Herr Jörg Räppold ist langjähriges Mitglied des Fördervereinsvorstandes unserer Schule. Für seine ehrenamtliche Arbeit wurde er vom Ehrenamtbeirat der Stadt Eisenach ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

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Große Dinge – ganz klein

Am 24. Mai 2016 war es schon wieder soweit, der Exkursionstag der Kurse mit erhöhtem Anforderungsniveau der elften Klassen. Im Kurs Chemie führte uns der Weg zum wiederholten Male an die Universität in Marburg, genauer ins Pharmazeutische Institut für Technologie und Biopharmazie.
Nach einer zweistündigen Busfahrt verließen wir die für uns sichtbare Welt; von nun an arbeiteten wir im Nanobereich (10-9 m). Im Besonderen beschäftigte sich unsere Exkursion mit Liposomen; Moleküle, die eine Kugelform besitzen.

Sie haben ein hydrophobes (wasserabstoßendes) und ein hydrophiles (fettanziehendes) Ende, in einer wässrigen Lösung, strebt der hydrophobe Teil danach, nicht mit der Lösung zu kollidieren, daher bilden viele Liposomen eine Doppelschicht, bei der die hydrophilen Enden dann außen bzw. innen liegen. Diese Liposomen werden als Arzneimittel und in der Kosmetik genutzt.
Nach einem kurzen theoretischen Abriss ging es auch schon zum Kern der Exkursion, dem Experimentieren. In vier Gruppen arbeiteten wir an jeweils drei Experimenten. Im ersten Experiment sollten wir Liposomen herstellen. Dazu mussten wir verschiedene Lipidlösungen (Sammelbegriff für schlecht wasserlösliche Stoffe, daher fettanziehend) herstellen und sie anschließend verdampfen lassen. Danach wurden die Proben im Ultraschallbad zerkleinert, damit die einzelnen Teilchen eine ähnliche Größe besitzen (wichtig für spätere Messungen.)
Im zweiten Experiment drehte sich alles um die Herstellung von Nanopartikeln, hier wurden zwei Proben hergestellt, eine davon mit Curcumin, einem Farbstoff, der auch dem Currypulver seine Farbe gibt.
Im letzten Versuch stellten wir ein Liposomengel her, welches sehr gut bei trockenen Händen hilft, da die in dem Liposomengel enthaltenen Fettsäuren die oberste Hautschicht schützen bzw. „reparieren“.
Zum Mittag gab es auf Wunsch einiger Kursschüler Currywurst mit Pommes. Nach der ausgedehnten Pause ging es auch schon weiter mit den Vermessungen der Versuche. Mit dem Rasterelektronenmikroskop (REM), Ultraschallgerät und Rasterkraftmikroskop wurden die Liposomen und Nanopartikel vermessen. Es wurde die Größe der Moleküle bestimmt und ein Abbild dieser, gemacht. Als Zusatz bekamen wir noch eine Wespe unter dem REM gezeigt und dann fuhren wir, nach einer Auswertung wieder zurück nach Eisenach.
Wir bedanken uns vielmals bei allen Mitarbeitern der AG Bakowsky, der Philips-Universität Marburg, Prof. Dr. Udo Bakowsky und  Dr. Jana Brüßler
Vielleicht bis zum nächsten Jahr!

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Richard Lessing, 017EN1