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Umsetzung des Thüringer Schulbudgets

Das Ernst-Abbe-Gymnasium schreibt im Rahmen des Thüringer Schulbudgets für das Schuljahr 2018/19 folgende Maßnahmen aus:

Ausschreibungen Schuljahr 2018/19

Informationen zur Verwendung des Thüringer Schulbudgets

Informationen zum Schnuppertag,Tag der offenen Tür und Anmeldungen

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Ein Tag in einer anderen Welt

Wir versammelten uns am Morgen des 18. Dezembers 2015 noch vor dem Morgengrauen am Bachhaus, um einen Ausflug in eine andere Welt zu beginnen. In einem kuschligen Bus begaben wir uns in Richtung Bad Homburg, zum rekonstruierten Römerkastell Saalburg. Dort begrüßte uns typisch germanisches Wetter, das sicher auch den Römern nicht gefallen hätte, nämlich diesiger Nebel und eisige Kälte. Dies hielt uns jedoch nicht davon ab, die fremde
Welt auf eigene Faust zu erkunden, während über uns eine sehr blasse Wintersonne aufging, die auch schnell wieder verschwand. Später trafen wir dann auf unseren Museumsführer, Alexander Weisgerber, der uns eine Fülle an Informationen angedeihen ließ, die wir wissensdurstig in uns aufnahmen. Zuerst erkundeten wir die sumpfige Außenwelt des Kastells, in der noch die Überreste des dazugehörigen Kastelldorfs erkennbar sind, ebenso
wie den Limes, der das Kastell nachhaltig prägte. 

 

Da von dieser imposanten Grenze ein Abschnitt ebenfalls rekonstruiert wurde, bekamen wir auch davon ein gutes Bild. Anschließend kehrten wir wieder zum eigentlichen Kastell zurück und lernten die mannigfaltige Welt der Mode kennen. Dabei stellten Katharina, Lukas, Samuel und Niklas verschiedene Figuren aus dem römischen Reich dar. Nach diesem sehr interessanten ersten Teil unseres Aufenthaltes begaben wir uns zu einer Verschnaufpause in das Museumscafé, dass dem ganzen Ambiente angepasst ist und auch römisch nachempfundene Speisen anbietet.
Natürlich gab es als Alternative dazu aber auch Wiener Schnitzel mit Pommes. Nachdem wir uns so gestärkt hatten, begann unsere dritte Führung, in der wir mit den Innenräumen der Festung vertraut gemacht wurden und uns Räume von Soldaten und Offizieren ansahen, ebenso wie die Räume, in denen früher die Standarten der Kohorten aufgestellt und verehrt wurden. Die letzte Aktivität des Tages war bei weitem auch die lustigste, da wir lernten wie
echte römische Soldaten mit (Holz)schwert und Schild zu kämpfen. Tatsächlich wären wir in einem echten Kampf aber alle sehr schnell getötet worden, da wir eben doch nicht über die Geschicklichkeit und das Durchhaltevermögen eines echten römischen Soldaten verfügen. Nach dieser letzten Aktion setzten wir uns alle erschöpft, aber lächelnd in den Bus, der uns durch die Dämmerung wieder alle nach Hause brachte.

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